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Mandy Schaub – Blog & Hobby-Fotografie

Eine Herausforderung, aber nicht unmöglich

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In Finnland wird heute Unikeonpäivä gefeiert, der „Tag der Schlafmütze“, an dem traditionell die Person, die am längsten schläft, mit Wasser geweckt wird. Dieser Text wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Ich habe den Schlafmützentag definitiv zu spüren bekommen, wirklich wach werden konnte ich heute nur sehr schwer. Wobei das Wetter sicherlich auch einen sehr großen Einfluss auf meinen Gemütszustand hat.

Körper & Geist haben noch immer die Erlebnisse der letzten Wochen zu verarbeiten und täglich strömen neue Eindrücke, sowie Szenarien die als mögliche Konsequenz eintreten könnten, hinzu.

Gestern waren wir schon sehr früh auf den Beinen, eine letzte Hürde wurde von meinem Liebsten voller Stolz beseitigt und nach einem Ausflug zum Allee-Center, hier in Magdeburg, war für mich den Rest des Tages „Haushaltstag“ angesagt.

Als hochsensibler und emphatischer Menschen ist es schwer für mich die Erschöpfung die mein Liebster ausstrahlt, nicht zu empfangen oder auszublenden.
Jedes Erlebnis läßt uns noch mehr zusammen wachsen, so dass es für mich Segen und Fluch zu gleich ist derartig empathisch veranlagt zu sein.

Am Beste für mich wäre es meinen Emotionen Grenzen aufzuzeigen. Ich sollte mich distanzieren.

Wie distanziert man sich von dem Menschen den man über alles liebt?
Die Verlustängste sind so oder so schon aktiver den je?

Ein Teufelskreis, eine Spirale die aufgehalten werden sollte.

Nur ich selbst kann sie zertrümmern durch Reflektion und Achtsamkeit.

Selbstachtung und Selbstwertgefühl

Da sind sie wieder die beiden Worte die mir aufzeigen, dass ich Achtung vor mir selbst haben soll bzw. auf mich selbst achten und das Gefühl für den eigenen Wert bekomme.

Eine Distanzierung ist unabdingbar, um das Gefühl für mich selbst wieder zu gewinnen, um nicht immer wieder zu fühlen was andere mit sich herum tragen.

Es ist wichtig zwischen den verschiedenen Emotionen heraus zu finden, welche meine eigenen oder die von anderen Personen sind.

Früher hatte ich Mauern oder verzog mich in mein „Schneckenhaus“, in dem war ich sicher. Diese meines erachtens nach, negativen Eigenschaften habe ich abgelegt, sie waren nicht unbedingt sehr förderlich im Umgang mit anderen Menschen.

Jetzt einen Mittelweg finden, zwischen offen sein für andere und meinem sicheren „Schneckenhaus“, das ist eine Herausforderung, aber nicht unmöglich.

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